Neue Golfregeln ab 2019

Bei Änderungen wird es doch meist komplizierter und umfangreicher, das gilt für Gesetzbücher und Bedienungsanleitungen, die immer dicker werden. Selten wird vereinfacht. Lange Zeit war das im Golfsport nicht anders. Zu den Regeln kamen Ausnahmen und Anmerkungen, und wenn dies nicht mehr ausreichte, gab es "Desicions". Das soll sich nun ändern, mit der seit 60 Jahren bei weitem umfassendsten Reorganisation der Golfregeln. Die durch die obersten Regelhüter R&A und USGA überarbeiteten Regeln gelten ab dem 1. Januar 2019 und wurden von gegenwärtig 34 auf nur noch 24 Regeln reduziert. Dabei wird im Wesentlichen zusammengefasst, was auch früher schon ähnlich oder sogar identisch war, z.B. die Erleichterung von beweglichen Hemmnissen und ungewöhnlich beschaffenem Boden.

 


Das von uns in der Frühjahresausgabe von GOLF in Hessen vorgestellte Ready Golf wird nun fester Bestandteil der Regeln.

 

 

Viele Verhaltensweisen, die dem Charakter des Spiels nicht widersprechen, sind künftig straflos, so zum Beispiel das versehentliche Bewegen eines Balls durch den Spieler bei der Suche, oder das versehentliche Treffen des Spielers, seiner Ausrüstung oder seines Caddies mit dem Ball. Das gilt auch für das Bewegen oder Berühren von Gegenständen wie Blättern, Steinen und Stöcken in einer Penalty Area mit der Hand oder dem Schläger.

 

 

Entfernungsmessgeräte sind ab 2019 grundsätzlich erlaubt, es sei denn, sie sind durch die Platzregel verboten (Umkehrung der alten Regelung).

Dadurch werden sich viele Platzregeln in den Clubs ändern. Es lohnt sich also ab Januar 2019 noch mehr als sonst, vor dem Start der Runde einen Blick darauf zu werfen.

 

Die wichtigsten Änderungen hat der DGV für Sie zusammengefasst:

Pressemitteilung

 

Plakate zu den Änderungen

 

Infos im DGV-Serviceportal